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Die große Allnatur läßt uns entstehen durch Gestaltung, sie gibt uns
Mühe durch das Leben, sie gibt uns Frieden durch das Alter und Ruhe
durch den Tod. Die unser Leben gut gemacht hat, wird daher unser
Sterben auch gut machen.

Tschuang-tse

 

5. Mose - Kapitel 5

Du sollst dir kein Bildnis machen, keinerlei Gleichnis, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, das im Wasser unter der Erde ist.

Ja, das ist Tao.

Der Tao-Te-King sagt dazu:

Der SINN, der sich aussprechen läßt,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, der sich nennen läßt,
ist nicht der ewige Name.
»Nichtsein« nenne ich den Anfang von Himmel und Erde

Und so sortiere ich mich nach Menschenbegriffen in die Ecke des Taoisten ein, wobei der Taoist einen Gott nicht  ausserhalb der Schöpfung befindlich sieht, sondern das Tao als ein Prinzip von Innen heraus vermutet.

Siehe auch dazu : http://de.wikipedia.org/wiki/Dao

Dào heißt wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt „Weg“, „Straße“, „Pfad“ und bedeutete in der klassischen Zeit Chinas „Methode“, „Prinzip“, „der rechte Weg“, was dem Wort im Konfuzianismus entspricht. Die Übersetzung nähert nur sehr grob an den abstrakten Gehalt des Wortes im daoistischen Kontext, denn das Dàodéjīng des Lǎozǐ stellte das Dào zum ersten Mal als eine Art von transzendenter höchster Wirklichkeit und Wahrheit dar.

Und deshalb glaube ich auch, dass unsere Gebete nicht so vonstatten gehen sollen, dass ich zu Gott bete, in fordernden und bittenden Worten, sondern, dass wir in uns gehen, bewusst den Gedankenfluss stoppen und hineinhören in die Stille in uns....

Sie auch http://www.carl-a-keller.ch/Stille_und_Leere_im_Zen-Buddhismus.php

Experimentalseite Eperimental-Seite <<GrizzleWizzle>>