Voigtländer |
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VITO |
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Die VITO wurde 1939 vorgestellt. Für die damals vorherrschende Schwarz-Weiß-Fotografie besonders praktisch: das unverlierbare Gelbfilter.Bewegen Sie die Maus über die roten Knöpfe, um die Kamera auf- und zuzuklappen! |
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Die »VITO«, die erste Kleinbild-Kamera der Firma Voigtländer, kam 1940 auf den Markt. Nach Kriegsende wurde die Produktion wieder aufgenommen. TechnikDie Konstruktion orientiert sich an den damals üblichen Rollfilmkameras: Das Objektiv lässt sich mittels Klappmechanismus und Balgen aus dem Gehäuse herausfahren. So ergibt sich eine Kamera, die zusammengeklappt sehr flach ist – Jackentaschenformat. Immerhin besitzt die VITO bereits eine Doppelbelichtungs- und Filmtransportsperre. Der Verschluss muss noch separat gespannt werden. Das Zählwerk zählt aufwärts und muss von Hand auf Null
gestellt werden. Es wird über eine Mitnehmerachse gesteuert, die vom
Film bewegt wird und auch die Doppelbelichtungs- und Freischaltsperre
betätigt. Als Besonderheit besitzt das Zählwerk zwei unterschiedliche
Starteinstellungen: eine für den heute noch gebräuchlichen
Kleinbildfilm in der lichtdichten Patrone und eine für
Kleinbild-Rollfilm. Bei diesem ist (war) die Filmspule mit einem
Schutzpapier umwickelt. Dieses muss erst durch entsprechend längeres
Vorspulen abgewickelt werden, bevor die erste Aufnahme gemacht werden
kann. Damit die empfindliche Papierschicht nicht beschädigt wird,
besitzt die Mitnehmerachse eine feine Riffelung statt der später
üblichen Zähne, die in die Perforation eingreifen. Die Aufwickelspule
lässt sich bei der VITO wie bei einer Rollfilmkamera herausnehmen. Dazu
kann man den Aufwickelknopf nach oben ziehen. Die ersten Exemplare der VITO waren mit einem praktischen, weil »unverlierbaren« Gelbfilter ausgestattet (Foto oben). Es dient einer natürlicheren Grauwertumsetzung bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Mit einem Handgriff kann das Filter zur Seite geklappt werden, wenn es nicht benötigt wird. |
VorläuferKeine (Rollfilm-Kameras wie die BESSA) VariantenAls Objektive wurden das vierlinsige SKOPAR 3,5/50 und das preiswertere dreilinsige VOIGTAR 3,5/50 angeboten. Verschlüsse: COMPUR, COMPUR-RAPID und PRONTOR II, PRONTOR S. NachfolgerDetails |
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Ende der 40er-Jahre änderte Voigtländer den Einstellring des Objektivs. Die Frontlinse liegt jetzt in einem konischen schwarzen Ring. Dadurch ist sie etwas besser geschützt. Auf das Gelbfilter hatte man dafür verzichtet. Das Foto zeigt eine VITO mit dem dreilinsigen VOIGTAR. Der Zubehörschuh wurde nachträglich aufgeschraubt. Als Zubehör bot Voigtländer diesen erst zur VITO II an. |
DesignDas Design in Chrom und schwarzem Leder ist klassisch. Die funktionalen Elemente beginnen (im Gegensatz zu frühen Fotoapparaten) zu einem kompakten Gerät zu verschmelzen. Der Sucher ist in die Kappe integriert, ragt aber noch ein wenig nach oben heraus, um seine »Fernrohr«-Eigenschaft zu dokumentieren. Die Transport-Räder sind zur Hälfte in die Kappe eingelassen. Der Auslöser befindet sich nicht mehr direkt an der Objektiv-Standarte, sondern als Taste auf der Gehäuse-Klappe. Bei geschlossener Kamera liegt er auf der Klappe auf, so dass sich eine glatte Form ergibt. |
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(c) Dietrich Drescher 2002, 2004, 2005 |
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