Voigtländer

VITO IIa

 
VITO IIa

Die VITO IIa ist eine Synthese aus VITO II und VITO B.

 

Detailansicht:

Rückspulknopf und Schnellaufzughebel

Die VITO IIa von 1955 ist die letzte Auflage der Klapp-Vito. Die Kamera ist in Technik und Design eine Synthese aus Merkmalen der VITO II und der im Vorjahr erschienen VITO B. 1957 stellte Voigtländer die Produktion ein.

Technik

Die Maße des Gehäuses entsprechen der VITO II. Allerdings folgt die Mechanik einem neuen Prinzip. Der Filmtransport erfolgt über einen »Schnellaufzug« wie bei der VITO B. Während bei der VITO und der VITO II die Mitnehmerachse für die Doppelbelichtungssperre auf der Patronenseite liegt, ist sie nun neben der Aufwickelspule platziert. Der Prontor SVS-Verschluss ist bei der abgebildeten Kamera mit einer Lichtwert-Koppelung versehen, was bei einer Kamera ohne Belichtungsmesser nicht sehr praktisch ist. Die VITO IIa wird nur noch mit dem Color-Skopar 3,5/50 gebaut.

Der Rückspulknopf ist in die Kappe versenkt und springt wie bei der VITO B nach oben, wenn der Entriegelungshebel betätigt wird. Da die Kamera aber keine Bodenklappe hat, lässt sich der Rückspulknopf zusätzlich über eine Raste hinweg herausziehen, um die Patrone entnehmen zu können.

Das Zählwerk zählt aufwärts und läuft beim Rückspulen mit zurück. Es lässt sich von Hand nur mühsam und nur vorwärts verstellen.

Der Klappmechanismus und die Rückwand entsprechen dem Vorgängermodell. Der Verschluss muss weiterhin separat gespannt werden.

Design

Die VITO IIa ist der letzte Versuch, die Klappkamera gegen die erfolgreiche VITO B im Markt zu halten. Auf den Kamerakorpus, der weitgehend der VITO II entspricht, haben die Designer hier eine moderne Kappe aufgesetzt, die der Gestaltung der VITO B folgt. Große, glatte Chromflächen, Transport und Rückspulmechanik unter der Haube und ein größerer, seitlich versetzter Sucher geben der Kamera eine elegante Note. Störend wirkt nur der Zubehörschuh, der bei Voigtländer jetzt obligatorisch ist.

Vorläufer

VITO II
VITO B

Varianten

Pronto und Prontor SVS (auch mit Lichtwertskala).

Nachfolger

Keine

Erben

VITO C

(c) Dietrich Drescher 2002, 2005

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