Voigtländer |
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VITO BL |
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Die VITO BL kam 1956 als Weiterentwicklung der bewährten VITO B auf den Markt. Kennzeichen waren ein größerer Sucher und vor allem der eingebaute Belichtungsmesser.Detailansichten:Sucher |
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Mit der VITO BL kam Voigtländer dem Wunsch nach einer robusten Kamera mit Belichtungsmesser nach. Die Farbfotografie begann sich auch im Amateursektor durchzusetzen, und die Filme verlangten präzisere Belichtung. TechnikDie VITO BL baut auf dem Gehäuse der VITO B auf. Transportmechanik, der versenkte Rückspulknopf, die Bodenklappe, das konzentrisch um den Tubus angeordnete Zählwerk stimmen mit der VITO B überein. Neu ist der rechts unter der Kappe eingebaute Belichtungsmesser. Da er zusätzlichen Platz beansprucht, musste die Kappe um etwa acht Millimeter höher werden. Den Raum auf der linken Seite nutzten die Konstrukteure, um einen größeren Sucher unterzubringen – anfangs ein einfacher »Kasten«, später ein Leuchtrahmensucher. Die VITO BL ist eine der variantenreichsten Voigtländer-Kameras: fünf Sucher, drei Belichtungsmesser, zwei Objektive, drei Verschlüsse lassen sich nachweisen. Rechnerisch ergäben sich so bis zu 90 Varianten. Mit Sicherheit wurden aber nicht alle Merkmale miteinander kombiniert. DesignDas Design der VITO BL knüpft an die Linie der VITO B an. Die höhere Kappe führt zu noch gefälligeren Proportionen. Die Kamera ist höher, wirkt aber trotzdem kompakter. Das größere »Auge« des Suchers wirkt freundlicher. Besonders der Kristall-Leuchtrahmensucher ist ein schillernder Blickfang. Die größere verchromte Fläche der Kappe lässt das Gerät »teurer« erscheinen. Sie sollte für mehr als zehn Jahre zum Kern des Designs aller Voigtländer-Kameras werden. |
VorläuferVarianten 5 Sucher AbleitungenNachfolger
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(c) Dietrich Drescher 2002, 2005 |
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