Voigtländer |
|
VITO C |
|
![]() |
Die VITO C ersetzte ab Ende 1959 die legendäre VITO B als Standardmodell im Voigtländerprogramm. |
|
Mit der VITO C bot Voigtländer eine preisgünstige Kamera an, die dennoch das typische Gesicht der Marke zeigte. TechnikDie VITO C baut auf dem Korpus Typ 138 auf. Gegenüber der VITO B ist das Gehäuse breiter geworden, dabei aber einfacher konstruiert. Aufzughebel und Rückspulvorrichtung entsprechen in Form und Funktion der B-Reihe. Der Auslöser befindet sich jetzt aber nicht mehr oben auf der Kappe, sondern vorne am Gehäuse neben dem Objektiv-Tubus. In der Grundversion findet als Objektiv das neue dreilinsige LANTHAR Verwendung. Die Vereinfachung gegenüber dem bewährten Color-Skopar rechtfertigt Voigtländer mit technischen Fortschritt. »Durch Verwendung von Lanthan-Gläsern erreicht dieser Dreilinser eine Bildschärfe und Farbtreue, die früher bei diesem Objektivtyp nicht erreichbar war«, heißt es in der Produktbeschreibung. Später wurden auch Varianten mit dem Color-Skopar – allerdings mit Frontlinsenverstellung – gebaut Der PRONTO-Verschluss entspricht der einfachsten Ausführung der VITO B. Er ist mit einem Selbstauslöser ausgestattet. Später kamen auch andere Verschlüsse zum Einsatz. DesignDie VITO C greift die Grundform der VITO B hoch auf: chromfarbene Kappe, schwarzer Korpus, metallener Tubus, großer Kristall-Leuchtrahmensucher. Neu ist die noch glattere Kappe. Der Auslöser ist verlegt, der Zubehörschuh in die Kappe eingelassen, der Rückspulknopf wird wie gehabt bündig in die Kappe versenkt. 1962 erschien eine aufgewertete »Luxus«-Version (siehe unten). |
VorläuferVariantenObjektive*: Verschlüsse*: * Angaben nach Prochnow. NachfolgerVITO C eckig
|
![]() |
Die »Luxus«-Ausführung erkennt man leicht daran, dass der schwarze Rahmen um den Sucher fehlt. Die verchromte Kappe hat mehr Glanz als das Aluminium der Standardversion. Der Tubus ist schwarz beledert, was den Kontrast zu den Chromteilen verstärkt. Allerdings ist der Zubehörschuh nun wieder bloß aufgenietet. |
|
(c) Dietrich Drescher 2003, 2005 |
< zurück |