Voigtländer

VITOMATIC – 4. Generation

VITOMATIC I CS/II CS/III CS

VITOMATIC II CS

 
VITOMATIC II b
Die vierte Generation der VITOMATIC besitzt einen CdS-Belichtungsmesser anstelle der Selen-Technik der Vorläufermodelle.

Detailansichten:

Bodenklappe (VITO B)
Sucherbild

Mit der VITOMATIC II CS führt Voigtländer den CdS-Belichtungsmesser ein. Äußerlich ist sie von der dritten Generation kaum zu unterscheiden: Die Eintrittspupille des Belichtungsmessers ist nur noch ein kleines Rechteck hinter der durchgehenden Frontscheibe – über dem »...lä...« im Voitgländer-Schriftzug kann man es erahnen.

Technik

In der vierten Generation der VITOMATIC setzte Voigtländer einen Belichtungsmesser auf Basis der Cadmium-Sulfid-Zelle (CdS) ein. Dieser bietet gegenüber der Selenzelle den Vorteil größerer Empfindlichkeit bei geringer Beleuchtungsstärke. Allerdings benötigt er als Stromquelle eine Quecksilberoxid-Batterie, die heute nicht mehr im Handel erhältlich ist. Die Knopfzelle ist in der Kappe der Kamera unter dem runden Diffusor untergebracht. Mit einem kleinen Druckknopf kann der Zustand der Batterie am eingebauten Messwerk überprüft werden.

Die Buchse für den Anschluss des Blitzgerätes ist jetzt wieder Standard. Sie befindet sich an der Seite der Kappe.

Design

Die VITOMATIC der vierten Generation entspricht bis auf den kleinen Batterietester und die Blitzbuchse der dritten Generation.

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Vorläufer

VITOMATIC Ib
VITOMATIC IIb
VITOMATIC IIIb

Varianten

VITOMATIC I CS
VITOMATIC II CS
VITOMATIC III CS

 

Variante: VITOMATIC I CS

 

Als preiswertere Variante (345 Mark gegenüber 399 Mark für die VITOMATIC II CS) produzierte Voigtländer die VITOMATIC I CS. Der Benutzer musste dafür auf den gekuppelten Entfernungsmesser verzichten. Äußerlich ist sie von der VITOMATIC II CS kaum zu unterscheiden.

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Die VITOMATIC I CS besitzt keinen Entfernungsmesser.

Variante: VITOMATIC III CS

 
VITOMATIC 3 CS
Die VITOMATIC III CS ist mit dem sechslinsigen ULTRON 2/50 ausgestattet.
Das Bild, ausnahmsweise von der Auslöserseite fotografiert, zeigt den kleinen Taster zum Prüfen der Batterie: vorn an der Kappe, unterhalb des weißen Diffusors.
Unten am Verschluss befindet sich der Hebel für den Selbstauslöser (mit rotem Punkt).

VITOMATIC III CS mit dem lichtstarken ULTRON 2/50 ist wiederum das Spitzenmodell der Reihe. Für einen Aufpreis von knapp 100 Mark gibt es das sechslinsige Objektiv. Das Aussehen entspricht weitgehend der VITOMATIC IIIb. Mit dem Spitzen-Objektiv und dem modernen CdS-Belichtungsmesser markiert die VITOMATIC III CS den Höhepunkt in der Entwicklung dieser Kamera-Familie.

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Kommentare und Fragen
(c) Dietrich Drescher 2002, 2004, 2005

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