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Die Lym-Borreliose ist die bedeutenste duch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Erstmals entdeckt im Jahre 1981 in dem kleinen Ort Lyme in den USA. Zoologisch gesehen gehören Zecken zu den Verwandten der Spinnen.
Krankheitserreger: Bakterien
Übertragung: Neben dem Menschen können sich eine Reihe anderer Säugetiere und Vögel mit dem Erreger infizieren. Die Übertragund auf Mensch und Hund erfolgt haupsächlich durch den Stich der Zecke. Zeckenzeit: Februar/März - Oktober/November.
Inkubationszeit: Tage oder Wochen.
Krankheitsbild: Beim Hund treten am häufigsten Störungen im Allgemeinbefinden (Fiber, Appetitlosigkeit u. allgm. Abgeschlaftheit) mit plötzlich auftretender wechselnder Lahmheit auf. Vermehrt warme Hautstellen und eine Rötung um die Zeckenstiche sowie leicht geschwollene Ohren, können einen Hinweis auf die Infektion geben.
Zur Übertragung einer Infektion müssen die Zecken wenigstens ein bis zwei Tage saugeb und ihren Speichel absondern.
Vorbeugung: Der sicherste Schutz vor der Lym-Borreliose ist die Abwehr und die Abtötung von Zecken. Hierzu ist es notwendig Zeckenabwehrende und Zeckentötende Wirkstoffe auf Fell und Haut des Tieren zu bringen. Halsbänder flüssige Mittel od. Schutzimpfung
Hinweise: Schnellstmöglich Zecken entfernen. Geeignete Zangen gibt es beim Tierarzt. Keinsfalls Öl oder Klebstoff zur Entfernung der Zecken verwenden. Im Todeskampf der Zecke werden sonst verstärkt Krankheitserreger in die Stichwunde abgegeben. Die Diagnose der Lym-Borreliose kann durch eine Blutuntersuchung gestellt werden.
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