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[Atemstillstand] [Künstliche Beatmung] [Brustkorbmassage] [Mund zu Nase Beatmung] [Herzstillstand] [Herzmassage] [Hitzschlag] [Körpertemperatur] [Der Hund im Auto] [Herz- u. Kreislaufschwäche] [Unterkühlung] [Elektrischer Stromschlag] [Ertrinken/Ersticken] [Insektenstiche] [Brandunfälle] [Kohlenmonoxydvergiftungen] [Vergiftungen allgemein] [Krämpfe und Anfälle] [Magendrehung] [Normalwerte des Hundes] [Merkhilfe] [Giftnotrufzentralen]
Atemstillstand
Können Sie keine Atemzüge feststellen, strecken Sie den Kopf, öffnen Sie den Fang und ziehen Sie die Zunge heraus. Kontrollieren Sie mit Augen und Fingern, ob der Rachenraum frei ist, oder ob verschluckte Gegenstände/Erbrochenes zu finden ist. Wenn ja, räumen Sie sorgfältig den Rachenraum aus. Kneifen Sie das Tier fest in die Nasenlöcher und beobachten Sie, ob sich daraufhin ein Atemzug einstellt. Wenn ja, fahren Sie fort, bis zum Eintreffen beim Tierarzt. Wenn der Hund immer noch nicht zu atmen beginnt, müssen Sie mit künstlicher Beatmung anfangen. Kontrollieren Sie den Herzschlag !!!
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Künstliche Beatmung
Durch Brustkorbmassage:
Legen Sie den Hund in rechte Seitenlage. Fassen Sie mit beiden Händen möglichst breitflächig auf den Brustkorb des Hundes und drücken Sie ihn zusammen. Auf diese Weise drücken Sie sorgfältig den Brustkorb ca. 30 - 40 mal pro Minute (keine harten, kurzen Stöße).
Eine weitere Hilfsperson sollte einerseits am Kopf des Tieres kontrollieren, ob Luft durch den geöffneten Fang ein- und ausströmt, andererseits muß sie immer wieder zwischendurch den Puls des Tieres überprüfen (Innenseite des Oberschenkels). Steht keine Hilfsperson zur Verfügung müssen diese Aufgaben vom Beatmenden übernommen werden.
Die Beatmung wird zunächst ca. 1 Minute durchgeführt. Unterbrechen Sie und beobachten Sie, ob eine spontane Atmung des Hundes einsetzt (einige Sekunden warten).Hat eine selbständige Atmung eingesetzt, transportieren Sie den Hund unverzüglich zum Tierarzt. Während des Transportes muß ständig überprüft werden, ob das Tier weiterhin atmet. Setzt die Atmung erneut aus, wiederholen Sie die Beatmung bis zum Wiedereintritt der selbständigen Atmung oder bis zum Eintreffen beim Tierarzt.
Setzt keine selbständige Atmung ein, fahren Sie genauso fort:
1 Minute beatmen (10 - 12 mal pro Minute), einige Sekunden Pause zur Kontrolle. Während der Beatmungspause können Sie immer wieder die Herztätigkeit durch Ertasten des Herzschlages kontrollieren.
Die Brustkorbmassage zur Beatmung darf nicht durchgeführt werden bei:
Rippenverletzungen
vermuteten inneren Verletzungen des Brustraumes
Durch Mund zu Nase - Beatmung:
Diese Form der Beatmung ist effektiver, als die Brustkorbmassage. Der Kopf wird auch hierbei gestreckt. Der Fang wird geöffnet und die Zunge wird gerade nach vorne herausgezogen. Der Fang wird dann wieder gut geschlossen (möglichst luftdicht). Legen Sie die Lippen ganz um die Nase des Hundes und blasen Sie hinein. Während des Einblasens der Luft überprüfen Sie, ob der Brustkorb des Tieres sich hebt. Sollte das nicht der Fall sein, beatmen Sie erneut, blasen aber kräftiger. Geben Sie die Nase wieder frei, damit die Luft auch wieder ausströmen kann. Es wird ca. 30 mal pro Minute beatmet, d.h. 2 Sekunden Luft einblasen - 2 Sekunden die Nase freigeben. Nach 1 Minute Beatmung pausieren Sie für einige Sekunden, um zu kontrollieren, ob eine selbständige Atmung einsetzt. Während dieser Beatmungspausen müssen Sie immer wieder die Herztätigkeit überwachen.
Die Menge der eingeblasenen Luft ist ausreichend, wenn der Brustkorb des Tieres sich gut sichtbar hebt. Blasen Sie vor allem kleine Tiere nicht auf, wie einen Luftballon. Zu große Luftmenge oder zu starker Beatmungsdruck schädigt die Lunge! (die Lungenbläschen platzen).
a) Seitenlage (rechts) b) Kopf strecken, Fang öffnen, Zunge herausziehen c) entweder - Brustkorbmassage:
ca. 10 - 15 mal/Minute beatmen, ca. 1 - 2 Sekunden drücken - 2 Sekunden loslassen
1 Minute beatmen - einige Sekunden beobachten
Mund zu Nase - Beatmung
Fang nach Punkt b) wieder schließen:
Mund zu Nase - Beatmung
ca. 30 x /Minute beatmen
ca. 2 Sekunden blasen - ca. 2 Sekunden Nase frei 1 Minute beatmen - einige Sekunden beobachten
Die Beatmung wird immer bis zum Einsetzen einer Spontanatmung oder bis zum Eintreffen beim Tierarzt durchgeführt. Die Herztätigkeit muß immer wieder während der Beatmung kontrolliert werden.
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Herzstillstand
Wenn Sie bei der Untersuchung eines bewußtlosen Tieres keinen Herzschlag sehen oder ertasten können, müssen Sie sofort handeln. Suchen Sie nicht lange nach der Atmung - ein Tier ohne Herztätigkeit atmet niemals.
Herzmassage
Bringen Sie den Hund in rechte Seitenlage, strecken Sie den Kopf. Der Fang wird geöffnet und die Zunge weit hervorgezogen. Knien Sie sich zwischen den Vorder- und Hinterbeinen vor die Brust des Tieres. Die Handballen der linken Hand werden einige Zentimeter hinter dem Ellbogen auf die Brust aufgelegt. Mit der rechten Hand umschließen Sie Ihre linke. Jetzt drücken Sie in kurzen Stößen pumpend auf den Brustkorb Rhythmus ca. 1 mal / Sekunde. Bei kleinen Tieren können Sie mit einer Hand von unten her die Brust umfassen und die Herzmassage einhändig durchführen. Neben der Herzmassage müssen Sie immer wieder beatmen. Sie wechseln ab : 10 x Herzmassage - 3 x Beatmung. Nach jeweils 1 Minute unterbrechen Sie, um festzustellen, ob die Herztätigkeit oder die Atmung eingesetzt haben. Bringen Sie das Tier unverzüglich zum Tierarzt. Auf dem Transport muß die Herzmassage und Beatmung fortgesetzt werden, bis es zur selbständigen Atmung und Herztätigkeit, kommt oder Sie beim Tierarzt eingetroffen sind.
rechte Seitenlage
Kopf strecken, Fang öffnen, Zunge hervorziehen
Herzmassage : 1 x / Sekunde : 10 x
3 x Beatmen ( Brustkorbmassage oder Mund zu Nase
Nach 1 Minute unterbrechen zur Herz- und Atemkontrolle
Transport zum Tierarzt
Wann brauchen Sie keine Wiederbelebungsversuche mehr durchführen?
Wenn das Tier eindeutig schon längere Zeit tot ist
keine Herz- und Atemtätigkeit
keine Reflexe (Augen)
wenn es sich kalt anfühlt
wenn es steif ist (versuchen Sie die Beine zu beugen)
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Hitzschlag
Hunde zählen zu den äußerst hitzeempfindlichen Tieren. Der Hund besitzt keine Schweißdrüsen auf der Haut (nur an den Pfoten und am Nasenspiegel). Die einzige Möglichkeit sich abzukühlen hat er nur durch Hecheln (Erzeugung von Verdunstungskälte). Durch Hecheln kann der Hund nur Außentemperaturen bis zu 28° C ausgleichen!!! Ist es wärmer, muß er sich zusätzliche Kühlung verschaffen
liegen auf kalten Flächen
befeuchten des Felles durch Belecken oder Schwimmen (Verdunstungskälte)
Wenn er dazu keine Möglichkeit hat, steigt die Körpertemperatur über das normale Maß an.
Körpertemperatur:
Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt in Ruhe oder bei mäßiger Bewegung zwischen 38° C und 39° C. Durch Aufregung und körperliche Belastung, besonders bei warmer Witterung, kann die Körpertemperatur auf Werte von über 41° C ansteigen!
Schon ab 40° C setzen Kreislaufbeschwerden und deutliche körperliche Schwäche ein. Probleme kommen dadurch zustande, daß der Körper versucht, viel Blut in die äußeren Körperteile zu pumpen (Beine, Haut), damit es dort abgekühlt wird. Ist dieser Zustand stak ausgeprägt, fehlt dieses Blut in den wichtigen inneren Organen. Zustand wie im Schock! Bei weiterem Temperaturanstieg verstärken sich die Kreislaufprobleme, der und kann kaum noch stehen (taumelt) - hechelt massiv, bzw. atmet sehr schnell bei geschlossenem Fang durch die Nase (meistens bei Fieber ohne körperliche Anstrengung). Das Tier kann weiterhin Bewußtseinsstörungen unterschiedlichen Grades aufweisen:
abwesender Eindruck bis Bewußtlosigkeit
Die Schleimhäute sind stark gerötet
sichtbare Venen, z.B. auf der weißen Augenhaut oder unter der Zunge treten deutlich geschwollen hervor
Das ganze Tier fühlt sich sehr warm an.
Ab 43° C kommt es zur Gerinnung von Eiweißstoffen im Körper:
Lebensgefahr ! ! !
Wenn Sie leicht erhöhte Temperaturen bei einem Hund vermuten, können Sie dies nur (!) zuverlässig durch Fiebermessen mit einem Thermometer feststellen. Eine warme Nase, oder warme Ohren und Pfoten müssen kein Indiz für Fieber sein. Im Schlaf oder bei körperlicher Betätigung wird die Nase immer warm und trocken. Das Thermometer kann mit Öl, Creme oder Butter gleitend gemacht werden. Es wird einige Zentimeter tief in den After eingeführt und festgehalten. Der Hund sollte dabei stehen (1 Arm unter dem Bauch - sonst setzt er sich hin) oder liegen. Erst wenn das Thermometer nicht mehr steigt, ist der Meßvorgang beendet.
Bedenken Sie, wenn der Hund stark hechelt, verdunstet mit dem Speichel sehr viel Wasser (bis zu knapp 1 Liter / Stunde). Da der Hund nur sehr wenig Wasservorräte im Körper hat, muß er relativ viel trinken! Geben Sie ihm immer wieder Gelegenheit, zunächst in mehreren, kleineren Portionen zu trinken(Abstände 5 - 10 Minuten), bis er selber ( ! ) keinen Durst mehr hat. Verliert der Hund sehr viel Wasser und kann es durch Trinken nicht ersetzen, "dickt das Blut ein" .Das Herz muß sehr angestrengt arbeiten, um das zähflüssigere Blut zu pumpen. kleinere Blutgefäße können nur noch sehr schlecht durchblutet werden (Gefahr von Organschäden).
Die allergrößte Gefahr besteht, wenn sich Hunde bei warmer Witterung in kleinen Boxen mit schlechtem Luftaustausch oder gar in geschlossenen Autos, die wohl möglich noch in der Sonne stehen aufhalten müssen! Bedenken Sie, wie hoch die Temperaturen im Auto bei Sonneneinstrahlung schon im Frühjahr werden können.50, 60 oder 70° C sind keine Seltenheit. Der Hund kommt bereits nach 10 - 15 Minuten in größte Schwierigkeiten. Bedenken Sie beim Abstellen Ihres Autos, daß die Sonne wandert!
Muß der Hund im Auto bleiben?!
Auto immer im Schatten abstellen
Sonnenwanderung beachten (Auto kontrollieren)
Schiebedach, Fenster, Heckklappe öffnen
immer wieder ( !!! ) Hund und Auto kontrollieren
Wasser anbieten
!!! zögern Sie nicht, einen Hund aus einem fremden Auto gewaltsam herauszuholen, wenn Gefahr im Verzug ist, und der Halter nicht schnell gefunden werden kann. Sie sind in diesem Fall für den entstandenen Schaden an dem Auto nicht haftbar zu machen !!!
ERSTE HILFE
Hund sofort an einen kühlen, schattigen Platz bringen.
Die Abkühlung muß konsequent und ca. eine halbe Stunde durchgeführt werden. Am besten spritzen Sie ihn mit einem Wasserschlauch ab. Zuerst werden nur die Beine gekühlt, dann langsam der Rumpf und zuletzt der Kopf.
Ein Eisbeutel wird von oben auf den Kopf und Nacken gelegt.
Wasser zum Trinken anbieten, sofern das Tier ansprechbar und bei Bewußtsein ist. !! Niemals einem Bewußtlosen Tier, das nicht schlucken kann Wasser einflößen !!!
Transport zum Tierarzt - Eisbeutel auf dem Transport belassen
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Herz- und Kreislaufschwäche
Herz- und Kreislaufschwäche kann durch viele, verschiedene Ursachen hervorgerufen werden. Sie kann vor allem durch zu starke, dem Trainingszustand des Tieres nicht angepaßte Überbeanspruchung ausgelöst werden. Auch kranke oder erst kürzlich genesene Hunde müssen immer von solchen Beanspruchungen ausgeschlossen werden. Wenn das Herz nicht in der Lage ist, den geforderten Ansprüchen gerecht zu werden, können sonst schwere, irreparable Herzmuskelschäden die Folge sein.
Das Herz schafft es nicht, trotz massiv erhöhter Schlagfrequenz genügend Blut in Umlauf zu bringen.
A) Es gelangt nicht genügend Blut in den Lungenkreislauf, wo es mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt werden kann.
B) Aus dem Körper zurückströmendes Blut kann nicht schnell genug weggepumpt werden, es kommt dabei zum Blutstau.
im Körperkreislauf
im Lungenkreislauf
Daraus resultiert eine Unterversorgung mit Sauerstoff und gleichzeitig eine Anreicherung des Blutes mit Stoffwechselabfallprodukten. (Milchsäure und Kohlendioxyd) aus dem Muskelstoffwechsel.
Man erkennt diesen Zustand daran, das die Hunde massiv hecheln -
zum einen, weil sie nicht genug Sauerstoff bekommen, zum anderen, weil die Körpertemperatur in der Regel deutlich angestiegen ist. Sie taumeln und können z.T. kaum noch stehen. Die Venen sind wegen des Blutstaues deutlich angeschwollen (weiße Augenhaut, Unterseite der Zunge).
Die Herzfrequenz erreicht Werte von 150 - 200 Schlägen / Minute und mehr ! Tasten Sie nach dem Puls auf der Innenseite des Oberschenkels oder fühlen Sie den Herzschlag direkt auf der linken Brustseite, ca. 4 - 5 cm hinter dem Ellbogengelenk (oft wegen des massiven Hechelns schwer zu finden !).Zählen Sie die Anzahl der Pulswellen (2 Finger auf das Blutgefäß legen), bzw. der Herzschläge innerhalb von 10 Sekunden und multiplizieren Sie mit 6 = Frequenz / Minute. Aufgrund der schlechten Sauerstoffversorgung und Anreicherung mit Kohlendioxyd verfärben sich die sichtbaren Schleimhäute bläulich violett selbst wenn die Symptome nicht all zu gravierend sind, erholen sich die Hunde nicht in einer angemessenen Zeit. Ist nach 5 - maximal 10 Minuten keine deutliche Beruhigung, bzw. keine deutliche Verbesserung der Symptome zu erkennen, darf der Hund nicht weiter belastet werden - schließen Sie den Hund zu seinem eigenen Schutz von einer Ausdauerprüfung aus. Empfehlen Sie dem Hundeführer, seinen Hund in kleinen, langsam (!) gesteigerten Trainingseinheiten zu konditionieren oder ihn von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.
Bringen Sie den Hund sofort an einen kühlen, schattigen Platz
Lassen Sie ihn zunächst in Ruhe, daß er verschnaufen kann
Bieten Sie ihm immer Wasser zur freien Verfügung an.
Sollte eine Überhitzung stattgefunden haben (im Zweifelsfalle Temperatur messen: den normalen Anstieg der Körpertemperatur unter Belastung berücksichtigen)
Kühlung wie unter Punkt Hitzschlag vornehmen
Schließen Sie das Tier von weiterer Belastung aus.
Empfehlen Sie bei gravierenden Symptomen eine Nachuntersuchung durch einen Tierarzt
Unterkühlungen
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Unterkühlungen kommen vor allem bei kurzhaarigen Hunden vor. Aber auch langhaarige Hunde können in bestimmten Situationen unterkühlen. Oft laufen Tiere nach Unfällen in Panik kopflos davon. Wenn sie ernsthaft verletzt sind, Kreislaufprobleme bekommen oder bewußtlos werden, können sie ihre Körpertemperatur nicht aufrecht erhalten (Normalwerte : 38° C - 39° C). Wenn Sie ein solches Tier in solch einem Zustand finden, macht es einen teilnahmslosen Eindruck oder ist gar bewußtlos. Wenn die Körpertemperatur noch nicht zu sehr abgesunken ist, zittert das Tier. Ist die Körpertemperatur jedoch weit abgesunken, liegt das Tier ganz ruhig. Beim Anfassen fühlt sich der Hund bereits kalt an, die gemessene Temperatur kann Werte unter 30° C erreichen. Bringen Sie das Tier unverzüglich an einen warmen Ort. Hüllen Sie es in eine Decke und legen Sie Wärmflaschen vor seinen Bauch (Wärmflaschen in ein Tuch einwickeln, um Verbrennungen zu vermeiden). Hüllen Sie die Wärmflaschen mit dem Hund in die Decke ein. Ziehen Sie die Decke über die Nase des Hundes (achten Sie auf freie Atmung), damit er die angewärmte Atemluft einatmet. Nehmen Sie immer wieder die Decke weg, um zu kontrollieren, daß der Hund gut atmet. Wenn das Tier bei Bewußtsein ist, können Sie ihn angewärmte Flüssigkeit zum Trinken anbieten.
Sie dürfen niemals ein unterkühltes Tier zu schnell erwärmen. Das noch relativ kalte Blut aus den Beinen und der Haut könnte ein Herzflimmern auslösen. Bringen Sie den Hund immer anschließend zum Tierarzt. Erscheint Ihnen das Tier schwer verletzt, verlieren Sie keine Zeit mit dem Transport zum Tierarzt.
Bringen Sie das Tier an einen warmen Ort
Wickeln Sie es in eine Decke ein (Temperatur messen)
Legen Sie Wärmflaschen mit in die Decke
Decke über die Nase des Tieres ziehen, ohne die Atmung zu beeinträchtigen.
ab und zu die Decke anheben zur Kontrolle der Atmung (Luftaustausch)
Anbieten von angewärmten Flüssigkeiten (nicht in bewußtlosem Zustand nicht einflößen)
Transport zum Tierarzt.
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Elektrischer Stromschlag
Elektrische Schläge kommen immer wieder, oft bei verspielten Jungtieren vor. Wenn Sie ein Tier in der Nähe von elektrischen Geräten oder Kabeln finden, das auf Zuruf nicht normal reagiert, fassen Sie es nicht an !!! Sollte es noch in Verbindung mit einer elektrischen Leitung sein, bringen Sie sich in höchste Gefahr !!! Ziehen Sie immer zuerst den Stecker aus der Steckdose und kümmern sich dann um das Tier.
Der elektrische Strom kann das Herz des Tieres, eventuell auch Muskeln oder Nervengewebe schwer geschädigt haben. Ist das Tier bewußtlos, verfahren Sie wie unter Punkt 18.) Bewußtlosigkeit.
Wenn Atmung und Herztätigkeit sicher gestellt sind:
Kopf strecken
Fang öffnen
Zunge hervorziehen
In rechter Seitenlage Transport zum Tierarzt
Wenn das Herz schlägt, der Hund aber nicht atmet:
zusätzlich künstliche Beatmung
Verfahren, wie unter Atemstillstand
Wenn das Herz nicht schlägt:
zusätzlich Herzmassage
Verfahren, wie unter Punkt Herzstillstand
Transport zum Tierarzt
Kontakt mit elektrischem Strom verursacht z.T. schwerste Verbrennungen. Decken Sie mit sterilen Wundkompressen ab, die gut mit Wasserstoffsuperoxyd getränkt sind. Brandwunden sind hochgradig infektionsgefährdet. Verlieren Sie dabei aber keine Zeit, die Brandverletzungen sind sekundär !!!
!!! S c h o c kg e f a h r !!!
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Ertrinken - Ersticken
Wenn Sie ein ertrinkendes Tier retten wollen, denken Sie immer zuerst an die Eigensicherung. Beim Ertrinken gelangt Wasser in die Lunge des Tieres - es findet kein Sauerstoffaustausch mehr statt. Die eingedrungene Flüssigkeit kann immer eine Infektion der Lunge mit nachfolgender Lungenentzündung hervorrufen.
Beim Ersticken ist ein Fremdkörper in die Atemwege gelangt und das Tier bekommt nicht genug Luft.
Bei Verschütteten Tieren ist Sand oder Erde in die Atemwege gelangt.
Ist das Tier nach seiner Rettung bei Bewußtsein und kann husten, können Sie nicht viel helfen. Falls es unterkühlt ist, halten Sie es warm und transportieren Sie es schnell zum Tierarzt.
Ist das Tier nicht bei Bewußtsein, heben Sie es an den Hinterbeinen hoch, damit der Kopf nach unten hängt und die Flüssigkeit aus der Lunge ablaufen kann. Eine Hilfsperson kann leicht auf den Brustkorb des Tieres klopfen1was das Ablaufen des Wassers beschleunigt. Auf diese Weise halten Sie den Hund ca. 20 Sekunden hoch. Danach bringen Sie ihn in rechte Seitenlage und kontrollieren Sie den Herzschlag und eine eventuell schon wieder einsetzende Atmung. Bei keinen Anzeichen von Herz- oder Atemtätigkeit verfahren Sie wie unter Punkt :
Bewußtlosigkeit, bzw. Punkt: Atemstillstandoder Punkt: Herzstillstand
Auch wenn das Tier sich nach einiger Zeit wieder normal benimmt, sollte immer ein Tierarzt eine Nachuntersuchung bzw. einen Infektionsschutz durchführen.
Vermuten Sie einen Fremdkörper, verfahren Sie wie unter Punkt 10.)D.) Kontrolle der Maulhöhle. Ist das Tier bewußtlos können Sie gefahrlos weit in den Rachen greifen und dort auf eventuelle Fremdkörper untersuchen. Könnte der Fremdkörper auch in der Luftröhre sein, heben Sie das Tier an den Hinterbeinen hoch und schütteln Sie es. Kommt der Fremdkörper immer noch nicht heraus, halten Sie den Hund weiterhin an den Hinterbeinen hoch und eine Hilfsperson soll den Brustkorb zwischen beide Hände nehmen und ihn dann stoßweise fest zusammendrücken. Befindet sich noch Luft in der Lunge, kann der Fremdkörper durch die ausgepreßte Luft heraus geschleudert werden. Des weiteren verfahren Sie wie oben beschrieben.
Genauso gehen Sie auch bei verschütteten Tieren vor.
Tier an den Hinterbeinen hochheben / Hilfsperson klopft auf den Brustkorb / oder das Tier schütteln
bei Fremdkörper in der Luftröhre : Hilfsperson preßt den Brustkorb fest und stoßweise zusammen.
Mundhöhle und Rachenraum untersuchen
rechte Seitenlage, Kontrolle von Herz- und Atemtätigkeit
Kopf strecken, Fang öffnen, Zunge hervorziehen
Wenn das Herz schlagt, der Hund aber nicht atmet:
künstliche Beatmung, wie unter Punkt Beatmung
Wenn das Herz nicht schlägt:
zusätzlich Herzmassage, wie unter Herzstillstand
Transport zum Tierarzt
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Insektenstiche
Insektenstiche sind sehr schmerzhaft und können überdies sehr gefährlich werden. Erfolgt der Stich im Mund- oder Rachenraum, kann es zu Schwellungen kommen, die die Atmung erschweren oder unmöglich machen. Ferner kann es bei jedem Insektenstich zu schweren, allergischen Reaktionen kommen. Das einzige Insekt, das an der Stichstelle seinen Stachel hinterläßt, ist die Biene.
Die Stichstelle erkennen Sie an den Schmerzen beim Betasten, der Schwellung und der Rötung der Haut, bzw. der Schleimhaut.
Entfernen Sie den Stachel mit einer Pinzette (Vorsicht !, nicht mit den Fingern ! Bohrt sich der Stachel in Ihre Haut, können Giftreste aus der noch anhängenden Giftdrüse in Ihren Finger gelangen !
Kühlung mit Eisbeutel oder feucht - kalten Tüchern.
Transport zum Tierarzt.
Sollte der Stich in der Maulhöhle oder dem Rachenraum erfolgt sein, kühlen Sie nur mit Eisbeuteln. Legen Sie dazu den Eisbeutel von unten auf den Kehlgang und den Kehlkopfbereich. Sofortiger Transport zum Tierarzt.
Wenn der Rachenraum zuschwillt, und der Hund keine Luft mehr bekommt, bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig, als abzuwarten. Ist das Tier bewußtlos geworden, oder sollte es sich folgende Maßnahmen gefallen lassen, setzen Sie mit einer Unterstützung der Atmung ein. Dazu müssen Sie eine Mund zu Nase - Beatmung durchführen, allerdings mit der Besonderheit, daß die eingeblasene Luft durch Zusammendrücken des Brustkorbes auch wieder aus der Lunge herausgepreßt werden muß. Sie verfahren wie bei Punkt 19.) B), brauchen aber nach 1 Minute nicht zu unterbrechen, da der Hund sowieso nicht selbständig atmen kann. Schnellstmöglicher Transport zum Tierarzt.
!!! Sie müssen nach jedem Insektenstich mit einer allergischen Reaktion rechnen. Es stellen sich Anzeichen eines Schockzustandes ein.
Verfahren Sie wie bei Punkt: S c h o c k
Auch wenn der Stich nicht in der Maulhöhle oder dem Rachenraum erfolgt sein sollte, kann es bei dieser Form des Schocks zum Zuschwellen des Kehlkopfes kommen (gleiche Symptome und ERSTE HILFE - Maßnahmen, wie bei zugeschwollenem Rachenraum).
SollteIhnen bekannt sein, daß Ihr Tier eine allergische Reaktion. auf Insektenstiche ausbildet, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über medikamentöse Maßnahmen, die Sie im Ernstfall selber anwenden können ! ! !
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Brandunfälle
Brandunfälle sind sehr schwerwiegend in ihren Folgen. Zum einen kommt es zu unterschiedlich starken Verbrennungen der Haut, u.U. auch noch tiefer liegenden Gewebe. Andererseits sind Rauchvergiftungen sehr heimtückisch und lebensgefährlich. Durch die z.T. sehr heiße Luft werden auch die Schleimhäute der Atemwege verbrannt. Rußpartikel und giftige Rauchbestandteile legen sich wie ein Film auf die Schleimhäute. Es kann zu Kohlenmonoxydvergiftungen und Sauerstoffunterversorgungen kommen.
!!! Bringen Sie sich n i e m a 1 s selber in Gefahr, um ein Tier aus einem schlimmen Brand zu retten. Sie könnten es ein Leben lang schwer bereuen !!!
Ist das Tier gerettet, bringen Sie es sofort an die frische Luft.
Prüfen Sie, ob es bei Bewußtsein ist, ob es atmet und ob sein Herz schlägt.
Gehen Sie vor, wie bei:
Bewußtlosigkeit
Atemstillstand
Herzstillstand
Verlieren Sie im Ernstfall keine Zeit und bringen Sie sofort nach Ausführung der wichtigsten ERSTE HILFE - Maßnahmen das Tier zum Tierarzt.
Brandwunden:
Brandwunden sind immer sehr schmerzhafte Verletzungen. Verbrennungen teilt man in verschiedene Schweregrade ein:
- Verbrennungen 1. Grades: Schmerz, Schwellung, Hautrötung
- Verbrennungen 2. Grades: Schmerz, Schwellung, Hautrötung, Blasenbildung
- Verbrennungen 3. Grades: Schmerz, Schwellung, Hautrötung, Blasenbildung, Verkohlungen unterschiedlich großen Ausmaßes
Als allererste Hilfsmaßnahme muß die verbrannte Stelle unter fließendem, kaltem Wasser gekühlt werden (reiben Sie bitte nicht auf der Brandverletzung - lassen Sie das Wasser nur darüber laufen). Verwenden Sie n i e m a l s alte Hausrezepte, wie Mehl oder Butter. Tragen Sie keine Salben oder Sprays auf!
Die Wunden werden nur mit sterilen Wundkompressen abgedeckt, die mit Wasserstoffsuperöxyd 3%ig befeuchtet werden, sofern es sich um Verbrennungen 2. und 3. Grades handelt.
Bringen Sie das Tier zum Tierarzt, bei schweren und großflächigen Verletzungen unverzüglich.
Bei jedem Brandopfer besteht immer S c h o c k g e f a h r !!!
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Kohlenmonoxydvergiftungen
Diese Vergiftungen entstehen bei Brandopfern, aber auch, wenn die Tiere z.B. Autoabgase einatmen (Transport im Kofferraum, wenn die Autoabgase in diesen hineingelangen können!
Kohlenmonoxid behindert die "innere Atmung". ES verhält sich ähnlich wie Sauerstoff und besetzt den Platz des Sauerstoffs auf den roten Blutkörperchen.
Man erkennt die Vergiftung an einer unterschiedlich starken Bewußtseinstrübung, bis hin zur Bewußtlosigkeit. Die Schleimhäute sind stark in einem Himbeer- oder Kirschrot gefärbt. Je nach der Länge des Zeitraumes, den das Tier dem Gas ausgesetzt war, können auch Atem- und Herzstillstand den Zustand komplizieren.
Als ERSTE HILFE muß der Hund immer erst an die frische Luft gebracht werden. Wiederbelebungsmaßnahmen, Beatmung und Herzmassage müssen im Bedarfsfall sofort eingeleitet werden.
a. Hund sofort an die frische Luft
b. Bewußtsein, Herz- und Atemfunktion überprüfen
c. bei Bewußtlosigkeit
bei Atemstillstand
bei Herzstillstand :
d. Transport zum Tierarzt.
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Vergiftungen allgemein
Giftige Substanzen gibt es in großer Zahl und die Möglichkeiten für den Hund, sich zu vergiften, sind sehr vielfältig. Das Erscheinungsbild einer Vergiftung ist ebenfalls sehr variabel. Im Zweifelsfall konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt Wenn Sie gesehen haben, daß der Hund irgend etwas gefressen hat das giftig sein könnte, gehen Sie sofort zum Tierarzt. Befindet sich das Gift noch im Magen, kann der Tierarzt ein Erbrechen herbeiführen und das Gift somit zum größten Teil wieder heraus befördern. Ist es erst im Darm, gelingt dies nicht mehr. Schauen Sie immer, ob in der Nähe, wo der Hund das Gift aufgenommen hat, noch mehr von der Substanz zu finden ist. Legen Sie davon etwas in ein Taschentuch und nehmen Sie es mit zum Tierarzt - Viele Giftsubstanzen sehen in Form und Farbe charakteristisch aus. Sie helfen dem Tierarzt damit entscheidend! Sollte sich sogar die Verpackung einer Giftsubstanz finden, nehmen Sie sie in jedem Fall auch mit zum Tierarzt.
Sind bereits Vergiftungserscheinungen aufgetreten (z.B. Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Bewustseinsstörungen, Krämpfe) behandeln Sie diesen Erscheinungen entsprechend (wie unter den einzelnen Punkten angegeben).Versuchen Sie keine Hausmittel ! ,zumindest nicht bevor Sie nicht mit Ihrem Tierarzt Rücksprache gehalten haben. Das Eingeben von Öl oder Milch ist leider weit verbreitet : manche Gifte lösen sich besonders gut in Fett und werden damit nur noch schneller vom Körper aufgenommen!
Besondere Gefahrenstelle: Tankstelle
Denken Sie bitte immer daran, daß zumindest im Winter das Kühlwasser der Fahrzeuge Frostschutzmittel (Glysantin) enthält. Es schmeckt süß und die Hunde lecken es sehr gerne auf. Bringen Sie das Tier augenblicklich zum Tierarzt - Glysantin verursacht schwerste, mitunter kaum zu behandelnde Nierenschäden.
Besondere Gefahrenquelle: Düngemitteln (Rasendünger)
Besondere Gefahrenquelle: Medikamente
Medikamente sollten nicht nur für Kinder, sondern auch für Tiere unerreichbar aufgehoben werden! Auch sie werden z.T. sehr gerne von Tieren gefressen. Immer die Packung mit zum Tierarzt nehmen. Medikamente, die für Menschen ungefährlich sind müssen dies noch lange nicht für Tiere sein !!!
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Krämpfe und Anfälle Krämpfe sehen für den Betrachter immer sehr schlimm aus, zum Glück sind sie selten lebensgefährlich. Aber auch Krämpfe und Anfälle können verschiedene Ursachen haben (nicht jeder Hund, der einen Anfall hat ist ein Epileptiker).Herz-/ Kreislauferkrankungen, Schädel- und Halswirbelverletzungen, sowie Vergiftungen können Krampfanfälle auslösen. Die Anfälle dauern verschieden lange - wenige Sekunden bis Minuten. Mitunter kommt ein Tier auch in einen ,,Status epilepticus" d.h. es hört nicht mehr auf zu Krämpfen, auch nach Stunden nicht. Wenn Sie einen Anfall beobachten, geraten Sie nicht in Panik - Sie können nicht viel tun. Greifen Sie einem krampfenden Tier niemals in den Fang !!!, sie brauchen auch nicht versuchen, ihm irgendwelche Gegenstände zwischen die Zähne zu schieben. Schützen Sie es nur vor Verletzungen, die es sich durch Anstoßen an Wände und Gegenstände selber zufügen kann. Heben Sie es dazu nicht hoch, sondern ziehen Sie es an den Hinterbeinen von diesen Gegenständen weg und wickeln Sie das Tier in eine Decke. Rufen Sie bei Ihrem Tierarzt an und besprechen Sie, was weiter zu tun ist. Stellt sich innerhalb von 1 - 2 Stunden ein weiterer Anfall ein oder hört das Tier auch nach ca. 10 Minuten nicht auf zu krampfen, tragen Sie es in der Decke zum Auto und fahren Sie zum Tierarzt. Bleiben Sie bitte auch auf dem Transport ruhig, lassen Sie sich auch nicht von Schreien des Tieres irritieren : Die Tiere sind während eines Anfalls nicht bei Bewußtsein ! und sie haben auch k e i n e Schmerzen !
Ruhe bewahren
Tier vor Verletzungen schützen - Wegziehen von Gegenständen
Einwickeln in eine Decke
Anruf bei Ihrem Tierarzt
Transport zum Tierarzt
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Magendrehung
Zunächst sollten Sie einige Punkte zur Anatomie des Magens und zur Situation der Entstehung der Magendrehung wissen. Grob vereinfacht ist der Magen durch 2 wesentliche Punkte im Bauchraum fixiert. Die Speiseröhre tritt von vorne durch das Zwerchfell und mündet kurz hinter diesem in den Magen. Auf der anderen Seite geht der Magenausgang in den ersten Abschnitt des Dünndarms, den 12 - Fingerdarm über. Dabei stellt der Magen sich nicht als Schlauch- oder Kugelförmiges Gebilde dar, sondern eher als ein asymmetrischer Beutel mit einer großen und einer kleinen Krümmung.
Magen

große Krümmung
kleine Krümmung
Speiseröhre (Mageneingang)
12 Fingerdarm (Magenausgang)
Liegt der Magen in normaler Position, befindet sich der vordere und obere Anteil unter den hinteren Rippen auf der linken Körperseite. Der hintere Teil des Magens zeigt nach hinten rechts und unten.
Seitenansicht:

Rippenbogen
Speiseröhre
12-Fingerdarm
Sicht von oben:
Zusätzliche Bänder befestigen den Magen auch noch an anderen Stellen im Bauchraum, wie etwa an der Leber und der Milz. Diese Bänder sind allerdings nicht sehr straff, sondern müssen nachgiebig sein, damit der Magen auch in unterschiedlichem Füllungszustand Bewegungsfreiheit behält. Alle zu- und ableitenden Blutgefäße verlaufen entlang der Speiseröhre, des 12-Fingerdarms und der Aufhängebänder.
Wie kommt es zur Drehung ? Der Magen ,, hängt ,, ,vorwiegend durch die Speiseröhre und den 12- Fingerdarm fixiert wie ein Beutel im Oberbauch. Er kann, mit der großen Krümmung nach unten weisend, an dieser Aufhängung hin und her pendeln, was bei entsprechender Füllung mit Wasser oder Futter noch begünstigt wird. Führt der Hund dann Bewegungen aus, die das pendeln verstärken, kann es zu einem Umschlagen des Magens um seine Längsachse kommen. Besonders gefährlich sind Bewegungen des Hundes, die nach vorwärts und unten gerichtet sind und dann plötzlich abgebremst werden. z.B. Das Herunterlaufen eines Hanges oder einer Treppe, Herunterspringen oder überspringen von Hindernissen.
Welche Tiere sind besonders gefährdet ? Alle größeren Hunde mit einem tiefen und breiten Brustkorb haben eine große Bewegungsfreiheit des Magens. Besonders Hunde mit weichem und lockerem Bindegewebe haben oft keine straffen Magenbänder, die ihn gut in Position halten könnten. Tiere, die gerade gefressen oder größere Wassermengen getrunken haben, erhalten dadurch günstige Bedingungen, die das pendeln des Magens verstärken. Besonders lebhafte Bewegungen der Hunde nach der Fütterung oder nach der Aufnahme größerer Wassermengen sind gefährlich. Schwer verdauliches Futter, das aus größeren Stücken besteht, leicht gärendes Futter und sehr große Futterportionen verstärken das Risiko einer Magendrehung.
Die Tiere, die bereits eine Magendrehung gehabt haben und bei denen der Magen nicht operativ fixiert worden ist, weisen eine Wiederholungsrate von über 80% auf !!!
Aber auch Verdauungsstörungen, Magen - Darmentzündungen mit Erbrechen und Durchfall, Entleerungsstörungen des Magens, können eine Magendrehung verursachen.
Die oben aufgeführten Tiere und Umstände stellen besondere Gefahrenursachen dar. Es kommen allerdings auch Magendrehungen bei kaum gefülltem Magen vor, sowie bei kleinen Hunden, sogar bei Welpen oder Katzen.
Was passiert, wenn der Magen gedreht ist ?
- Selbst kleine Futtermengen entwickeln beim Verdauungsvorgang im Magen Gase. Diese werden normalerweise entweder über die Speiseröhre oder den Darm abgeleitet. Ist sowohl die Speiseröhre, als auch der Darm durch die Drehung zugeschnürt, sammelt sich das Gas im Magen und bläht ihn auf (bis zum Zerreißen der Magenwand !!!)
- Der aufgegaste Magen drückt auf das Zwerchfell. Die Atmung und die Herzaktion wird beeinträchtigt. Ferner drückt er auch große Blutgefäße im Bauchraum ab (Aorta, große Hohlvene).
- Die zu- und ableitenden Blutgefäße des Magens werden bei der Drehung und durch die Aufgasung abgeklemmt. Stoffwechselprodukte und C02 werden nicht abtransportiert, neues, Sauerstoff - und nährstoffreiches Blut kann nicht zum Magen gelangen. Gewebe wird schwer geschädigt und kann absterben. Die Magenwand wird ,, undicht ,, und zunächst kleinere, dann größere Mengen Mageninhalt gelangen in die Bauchhöhle (Bauchfellentzündung !!!)
- Die Milz, die mit einem Band am Magen befestigt ist, wird immer mitgedreht. Die weicheren Venenwände werden zuerst abgedrückt. Blut kann nicht mehr aus dem Organ abfließen, arterielles Blut kann aber noch einströmen. Schwerste Stauungserscheinungen entstehen:
das Milzgewebe wird geschädigt und kann zugrunde gehen
- große Blutmengen werden in dem Organ zurückgehalten und stehen dem Kreislauf nicht mehr zur Verfügung
- Es entstehen aus den oben genannten Gründen sehr schnell lebensbedrohliche Kreislaufstörungen und Herzbelastungen, die zum Kreislaufschock führen.
- Panikartige Unruhe und starke Schmerzen verschlechtern zudem die sowieso schon schlechte Situation.
Anzeichen einer Magendrehung
Der Moment der Drehung des Magens verursacht dem Hund einen kurzen Schmerz, der ihn meistens mitten in einer Bewegung zu einem kurzen Aufjaulen veranlaßt. Danach laufen sie meistens relativ vorsichtig mit eingezogenelm Bauch und aufgekrümmtem Rücken unruhig hin und her. Sie legen sich kurzfristig hin, um aber gleich wieder aufzustehen. Nach kurzer Zeit schon versuchen sie zu erbrechen (pumpen, Würgen), allerdings ohne Erfolg, da die Speiseröhre zugeschnürt ist. Dieser Vorgang kann sich mehrfach wiederholen. Wenn die Hunde in diesem Zustand noch etwas trinken," erbrechen sie das Wasser innerhalb kürzester Zeit. Die Aufgasung des Magens erfolgt nun mehr oder weniger schnell
(Minuten bis Stunden), und kann von außen her gesehen und gefühlt werden. Der vordere Teil des Bauchraumes und zunehmend auch der hintere Abschnitt wird immer dicker. Die Tiere sehen förmlich aufgeblasen aus. Klopft oder schnippt man mit dem Finger auf den prallen Bauch und die letzten, hinteren Rippen, klingt es hohl, wie bei einer Trommel.
Die sich zusehends verschlechternde Kreislaufsituation ist äußerlich zunächst durch starke Unruhe gekennzeichnet, die bei weiterem Fortschreiten des Krankheitsbildes in Apathie umschlägt. Die Tiere atmen hechelnd, die Atmung wird immer angestrengter. z.T. stöhnen die Tiere vor Schmerzen. Der Puls wird sehr schnell und z.T. so flach, daß er kaum noch zu fühlen ist. Die sichtbaren Schleimhäute werden zuerst hellrosa, später fast weiß.
Das Krankheitsbild kann sich so schnell entwickeln, daß dramatische, lebensbedrohliche Zustände innerhalb von 30 - 60 Minuten erreicht werden, und die Tiere bereits nach dieser Zeit nicht mehr gehen oder stehen können. Erfolgt keine rasche Hilfe sterben die Tiere in kürzester Zeit.
Was ist zu tun ?
Wenn Sie auch nur den Verdacht haben, daß Ihr Hund eine Magendrehung haben könnte, verschwenden Sie keine Zeit !!!
Rufen Sie sofort Ihren Tierarzt an, damit in der Praxis vorbereitende Maßnahmen ergriffen werden können und keine wertvolle Zeit verloren geht. Wenn Sie wissen, daß die Praxis geöffnet ist, fahren Sie sofort los und beauftragen Sie eine andere Person mit dem Telefonanruf. Es kann jede Minute wertvoll sein und über Leben und Tod des Tieres entscheiden.
Versuchen Sie Ihren Hund zu beruhigen, damit er sich nicht noch mehr aufregt.
Was können Sie tun, wenn kein Tierarzt erreichbar ist ?
Geraten Sie nicht in Panik und werden Kopflos, dann funktioniert gar nichts mehr !!!
Wenn Sie bedenken, daß die dramatische Situation nur dadurch entstehen kann, daß der Magen sich stark aufbläht, wissen Sie auch, was zu tun ist: Das Gas muß aus dem Magen raus. Auf natürlichem Wege geht es nicht, also müssen Sie punktieren: das heißt Sie müssen von außen eine möglichst dicke Hohlnadel in den Magen stechen, damit das Gas durch diese entweichen kann. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, damit er sie mit dem entsprechenden Instrumentarium ausrüstet und Sie damit vertraut macht. Der Hund wird zur Punktion auf die Seite gelegt und sollte von einer Hilfsperson festgehalten werden, damit er nicht aufspringt. Nachdem der Magen sich in beide Richtungen und unterschiedlich weit drehen kann, müssen Sie die richtige Seite herausfinden, von der Sie punktieren wollen. Beklopfen Sie die Stelle hinter den letzten Rippen auf der rechten und linken Körperseite, und finden Sie heraus, auf welcher Seite es mehr hohl klingt. Diese Seite wird dann nach oben gelegt und von dieser Seite punktieren Sie dann. Sofern Sie eine Schere und Desinfektionslösungen zur Hand haben, schneiden Sie an der Stelle, an der Sie punktieren wollen die Haare weg und desinfizieren Sie die Haut. Vergewissern Sie sich vor der Punktion noch einmal durch Beklopfen, ob es auch hohl klingt.
S eitenlage: damit Futterbestandteile nach unten sinken und das Gas sich oben sammeln kann.
oben
vorne
a) Rippenbogen
b) Nabel
c) Gas im Magen
d) Futter/Wasser
unten
Lage der Punktionsstelle: ca. in der Mitte zwischen Rücken und Bauch, 4 - 5 cm hinter der letzten tastbaren Rippe an dieser Stelle.

a) Rippenbogen
Sie müssen schnell und beherzt zustechen ! und die Hohlnadel dabei tief genug einführen (beim DSH zwischen 6 und 10 cm gefahrlos). Verursachen Sie dem Hund nicht durch verzagtes Bohren und Stochern unnötige Schmerzen.
überprüfen Sie, ob aus der Hohlnadel auch Gas entweicht. Sollte das nicht der Fall sein, könnten sich Futterbestandteile vor die Öffnung gelegt haben oder Sie haben die Nadel nicht tief genug eingeführt und stecken noch in der Bauchdecke oder der Magenwand. Bei stark aufgeblähtem Magen befindet sich die Nadelspitze bereits nach3 - 4 cm im Mageninneren. Ziehen Sie in einer etwas größeren Injektionsspritze Luft auf, und blasen Sie sie dann in den Magen. Damit entfernen Sie Futterbestandteile oder Gewebeteile, die die Hohlnadel verschließen. Versuchen Sie, soviel Gas wie möglich abzulassen. Verhält der Hund sich ruhig und wird auch auf dem Transport festgehalten, kann man die Hohlnadel auf dem Transport in dieser Position belassen.
Durch die Punktion verschaffen Sie dem Hund Erleichterung und Sie gewinnen Zeit. Eine Punktion ersetzt auf gar keinen Fall den Tierarztbesuch !!! Sollte der Transport zum Tierarzt sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, müssen Sie die Punktion u.U. wiederholen, wenn Sie die Nadel nicht stecken lassen können; da der Magen ja weiterhin aufgast.
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Normalwerte des Hundes in Ruhe:
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Körpertemperatur:
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38 - 39° C
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Atemfrquenz:
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ca. 20 - 30
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Atemzuge/ Minute
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große Hunde
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ca. 30 - 50
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Atemzuge/ Minute
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kleine Hunde und Welpen
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Puls(Herz)frequenz:
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ca. 80
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Schläge/Mi nute
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große Hunde
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> 150
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Schläge/Mi nute
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bedenklich
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ca. 80 - 120
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Schläge/Mi nute
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kleine Hunde und Welpen
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Schleimhäute:
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Rosa
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Bei körperlicher Anstrengung steigen diese Werte unterschiedlich stark an, bzw. werden die Schleimhäute kräftig rosa-rot. Es können Werte von 150 bis über 200 Schlägen/Minute möglich sein.
Top
D
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Merkhilfe
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T A P S
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T emperatur
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A tmung
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P uls
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S chleinhäute
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iese 4 Punkte sollten mindestens an einem Hund untersucht weden:
T
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Giftnotzentralen
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Berlin
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030 / 3023022
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Bonn
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0228 / 2606211
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Braunschweig
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0531 / 6880
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Bremen
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0421 / 6880
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Freiburg
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0761 / 4975268
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Göttingen
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0551 / 2704300/1
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Hamburg
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040 / 396239
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Homburg/Saar
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06841 / 63853345(56)
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Kiel
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0431 / 162257
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Koblenz
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0261 / 5974268
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Ludwigshafen
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0621 / 499648
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Mainz
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06131 / 503431
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München
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089 / 232466
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Münster
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0251 / 41402211
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Nürnberg
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0911 / 836245
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Papenburg
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04961 / 3982451
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ohne Gewähr
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