[ Begriffe ]

Was sind Instinkte?

Instinkte sind angeborene, im Erbgedächtnis fest verankerte Verhaltensweisen. Dazu gehören z.B. der Selbsterhaltungstrieb und der Arterhaltungstrieb.

Die Verhaltensforschung benutzt auch den Begriff der Erbkoordination.
Instinkte sind erblich festgelegte Bewegungsweise. (Welpe findet Zitzen der Mutter).
Instinkte werden durch Schlüsselreize ausgelöst. Durch anhaltende Schlüsselreize die das Tier nicht entladen kann wird die Reizschwelle herabgesetzt. Es spricht dann auch auf Reize mit geringerer Intensität an. Diese Situation In der sich der Hund unter Hochspannung befindet kann auch dazu führen das ohne einen auslösenden Reiz eine Entladung stattfindet - Leerlaufreaktion.

(Schutzhundausbildung/ der Hund lernt durch Auslösung der Instinkte über die Schlüsselreize, nur solange er sein Triebziel erreicht. Im Beutetriebbereich ist eine Reiz- und Aktionsspezifische Ermüdung bei der Ausbildung zu vermeiden. Der Wehrtriebbereich unterliegt dieser Ermüdung nicht).

Instinktverhalten

Ist das Suchen nach den notwendigen (Schlüssel- )
Reizen, um das Triebziel zu erreichen.

Instinkthandlungen

Verhaltensweise, mit der ein Tier, ohne vorige Erfahrung
gemacht zu haben mit seiner Umwelt in Beziehung tritt.

Vorbedingung für den Ablauf von Instinkten:

erforderliche Triebstimmung (Hunger)
Schlüsselreiz (Futter)

Abschluß: Endhandlung = Triebziel (Fressen)

Welche Instinkte kennen wir?

1. Arterhaltungstrieb
2 .Geschlechtstrieb
3. Pflegetrieb, Sie sind für die Schutzhundausbildung wenig relevant.
 

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